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Bobachtungen und Gedanken von Pfr. Martin Eerenstein

24.09.20

Ich beobachte, dass die Menschen mit Corona sehr konstruktiv umgehen. Sie orientieren sich neu und nehmen das wahr, was gut für sie ist.

In den kirchlichen Äußerungen wird oft der Eindruck erweckt, dass die Menschen unter Corona leiden. Das trifft aus meiner Sicht nur zu, wenn die Corona-Krise ihnen die wirtschaftliche Grundlage entzieht. Ansonsten tun die Menschen, was sie immer schon getan haben: Sie wählen das aus, was ihnen für ihre Situation am besten erscheint. Sie halten zu ihren Lieben und übernehmen Verantwortung in dem Maße, wie sie es immer schon taten.

Bisher ist Corona mehr eine Umstellungskrise. Die Kirche ist gut beraten, diese Umstellung aktiv mit zu gestalten und Angebote zu machen, die den Menschen bei dieser Umstellung nutzen. Sonst kann es dazu kommen, dass auch die Kirchentreuen sich dahin orientieren, wo sie das Nötige für ihr Leben finden. Und das kann an allen möglichen Stellen und bei allen möglichen Institutionen sein.

 

23.09.20

Was verändert Corona?

Vieles wird teurer und die Löhne sinken. Die Hygienemaßnahmen kosten einfach Geld für die Materialien und für die zusätzliche Arbeitsleistung. Diese Kosten müssen an die Verbraucher weitergegeben werden, werden aber auch Einsparungen an anderer Stelle nach sich ziehen. Und der größte Kostenblock sind oft die Lohnkosten.

In der Folge wird der Wohlstand sinken. Und Geschäfte und Institutionen, die kein auskömmliches Wirtschaftsmodell haben, werden aufgeben müssen. Andere Faktoren wie die Wirtschaftskriege und die Deglobalisierung verstärken noch diesen Trend.

Was das für die Kirche heißt, ist noch nicht abzusehen. Auf jeden Fall wird es einen Umbauprozess in der Wirtschaft geben, den die Kirche mit erleidet aber auch mit gestalten kann.

Wenn wir Glück haben, werden diese negativen Trends durch einen Innovationsschub aufgefangen werden.

22.09.20

Was änder sich durch Corona?

Es wird noch wichtiger, so gesund, wie möglich, zu sein! Gegen bakterielle Erkrankungen haben wir gelernt, uns zu schützen. Da helfen allgemeine Sauberkeit und Antibiotika. Bedrohliche Virusinfektionen haben wir gelernt, durch Quarantäne und Impfungen im Schach zu halten. Virusinfekionen zu behandeln, ist aber bis heute schwierig. Die meisten Viren wie Herpes oder Grippe wehrt unser Immunsystem einfach ab. Wenn es geschwächt ist, muss unser Körper gegen die Viren kämpfen und schafft das auch meistens. Aber wehe dem Menschen, dessen Immunsystem zusammen bricht. Wenn nun die Bedrohung durch Viren zunimmt, wird es noch wichtiger, gesund zu sein.

Möglichst gesund ist der, der sich gesund ernährt und viel bewegt - am besten an der frischen Luft. Das war schon vor Corona ein Trend für die, die bis ins hohe Alter ihr Leben genießen wollen. Jetzt wird es auch eine Notwendigkeit, um dem Angriff der Viren gewachsen zu sein.

Leider fördern wir in der Kirche nur wenig die Gesundheit. Meistens wird hier gesessen in geschlossenen und dauergeheizten Räumen. Es gibt nur wenig, was die körperliche Kraft und Widerstandskraft fördert. Dabei könnten wir auch das Gehen fördern und vor allem das Fahrradfahren. Wenn man beides an der frischen Luft tut, entwickelt man die schützende Gesundheit. Zur Kirche sollte man zum Beispiel prinzipiell laufen oder radeln. Nicht umsonst heißt es ja "zur Kirche gehen".

20.09.20

An diesem Wochenende holen wir die Konfirmation in zwei Gottesdiensten und mit reduzierter Besucherzahl nach. Ähnlich hat das Evangelische Gymnasium den Abiturgottesdienst in mehreren Abschnitten in der Haardter Kirche gefeiert.

Ist das ein anhaltender Trend, dass Großveranstaltungen nicht mehr stattfinden können und man stattdessen in kleineren exklusiven Veranstaltungen zusammen kommt? Zumindest in der Kirche war das schon vor Corona ein Trend, dass Heilig Abend, zur goldenen Konfirmation und bei anderen ähnlichen Anlässen weniger Menschen kommen. Aber es gibt doch breite Bevölkerungsgruppen, für die Großveranstaltungen sehr wichtig sind: Fußballspiele, Pop-Konzerte, Technoparties, Stadtfeste, Weihnachtsmärkte, ... . Was geschieht, wenn die dahinter liegenden Bedürfnisse auf diese Art nicht mehr befriedigt werden können? Welchen Ersatz gäbe es da?

Oder wird es den Mensch als Masse nicht mehr geben? Gibt es die Masse in Zukunft als Echoraum im Internet? Oder nimmt die Individualisierung zu?

18.09.20

Was Corona verändert:

Das Abstand-Halten wird bleiben. Händeschütteln gehört der Vergangenheit an - auch die Umarmung und der Wangenkuss. Und was ist mit Tanzen? Aller Körperkontakt wird auch unter befreundeten Menschen reduziert bleiben. Was bedeutet das für unseren seelischen und hormonellen Haushalt? Wie wird man mit dem geringen Niveau an körperlicher Zuwendung leben? Werden die Menschen weiter Vereinzeln, wie es schon vor Corona zu beobachten war? Welche Ersatzbefriedigungen werden Konjunktur haben?

Allerdings werden unsere "Lieben" noch wertvoller, da sie fast ausschließlich körperliche Nähe erfahrbar machen.

17.09.20

Das neue Leben mit Corona ....

Große Räume sind gefragt. Besonders von Chören und Bläsergruppen haben wir viele Anfragen, ob sie in unseren Kirchen proben dürfen. Die schiere Größe dieser Räume ermöglicht, die Abstandsvorgaben der Corona-Schutzverordnung einzuhalten. So erhalten unsere Kirchen einen zusätzlichen Sinn und unsere Kirchengemeinde neue Vernetzungspunkte.  Es könnte sich als Fehler erweisen, dass wir im Zuge der Sprarmaßnahmen alle anderen Gemeinderäume drastisch verkleinert haben.

14.09.20

Wie verändert sich unser Leben durch Corona?

Die Gruppen und Chöre leiden. In den vergangenen Jahren gingen dort die Zahlen schon zurück. Jetzt es schwer, mit Hygienekonzept einen neuen Anfang zu finden. Dafür intensivieren sich persönliche Beziehungen zu Freunden und Nachbarn. Die Senioren zum Beispiel treffen sich jetzt untereinander. In wie weit das erlahmende Vereinsleben zu weiterer Vereinzelung der Menschen führt, muss sich noch zeigen. Auch das Alleine-Leben und Alleine-Sein war ja schon ein Trend vor Corona.

Veranstaltungen, wo man sich anonymer trifft, fallen aus oder wirken anders. Das gilt für Großveranstaltungen oder normale Sonntagsgottesdienste. Vielleicht werden spontane Treffen im kleinerem Kreis einen neuen Trend begründen.

13.09.20

Ich habe mich entschlossen, mein Corontagebuch weiter zu führen. Wir leben ja jetzt ein halbes Jahr in Deutschland mit Corona. In dieser Zeit haben wir viel über die Krankheit gelernt. Das Gesundheitssystem hat sich angepasst. Es gibt ausreichend Kapazitäten, um mit einem Massen-Ausbruch umzugehen. Therapiemöglichkeiten sind verbessert worden. Impfstoffe sind in Entwicklung. Zudem ist es gelungen, die Verbreitung des Virus einzudämmen. Es gibt immer wieder neue Infektionen und auch Infektions-Hotspots. Sie werden aber durch Tests aufgedeckt und Ansteckungswege werden verfolgt. Im Herbst könnte es durch die ausgehende Urlaubssaison und das kältere Wetter zu einem Anstieg der Infektionen kommen. Das ist jedoch bisher nicht in signifikantem Umfang geschehen.

Wir werden auf Dauer mit Corona und ähnlichen Infektionskrankheiten leben müssen. Dadurch wird sich in unserem Alltag einiges verändern. Und dem möchte ich nachgehen - besonders im Hinblick auf unsere Kirche. In anderen Bereichen hat sich gezeigt, dass Corona die Entwicklungen, die es ohnehin schon gab, beschleunigt hat. Das gilt insbesondere für die Digitalisierung. Es kann aber auch für die Entwicklungen in der Kirche gelten. Für uns sind es tiefe Einschnitte, dass Traditionen, die nach wie vor in der Mitgliedschaft angenommen werden, wie Konfirmationen, Beerdigungen, Taufen, Trauungen nun eingeschränkt oder gar nicht stattfinden. So kann es dazu kommen, dass sich der Traditionsabbruch unserer Kirchenmitglieder noch beschleunigt.

Es kann aber auch gute Entwicklungen geben. Der Co2-Ausstoß nimmt definitiv ab. Freundschaften und Familien gewinnen mehr an Bedeutung. Die intensiven Kontakte werden stärker gepflegt. Die Zerstreuung durch ein getaktetes Leben nimmt ab. Der Mensch kommt durch Entschleunigung zur Besinnung. Gesundes Essen, Bewegung, Aufmerksamkeit werden wichtiger, um dem Virus stand zu halten. Das kann auch der Kirche und dem Glauben der Einzelnen nützen.

Meine Frage lautet also: Wie verändert sich unser Leben durch Corona?

 

Pause

 

20.06.20

Das Evangelische Gymnasium macht in der Haardter Kirche seinen Abitur-Abschluss-Gottesdienst. Das geschieht jedes Jahr. Unter Coronabedingungen geschieht es allerdings in kleineren Gruppen in mehreren Gottesdiensten hintereinander. Der anschließende Sektempfang findet im Freien statt.

Das Leben an der frischen Luft bekommt so eine ganz neue Qualität. Es steht für Infektionsschutz. - Gesund war es ja immer schon.

19.06.20

Das Presbyterium beschließt gemäß der Coronaschutzverordnung NRW weitere Normalisierungen. Sport, Gesang und Chorproben dürfen jetzt im Freien stattfinden. Bildungs- und Selbsthilfegruppen dürfen ab 01.09.20 in den Gemeindehäusern Tagen. Das alles gilt unter Berücksichtigung von Abstandsregeln, Anwesenheitsprotokoll, Handdesinfektion und Wegekonzept. Geselligkeit und Feierlichkeiten und gemeinsames Essen bleiben untersagt.

17.06.20

Der Corona-Massenausbruch in der Fleischfabrik Tönnies zeigt, dass nach wie vor Vorsicht geboten ist. Die Kirchengemeinde bleibt zurückhaltend mit den Lockerungen der Corona-Disziplin. Zugleich steigt der Wunsch bei vielen, das gewohnte Gemeinschaftsleben zurück zu bekommen.

16.06.20

Wir haben jetzt Ständer mit Handdesinfektionsspendern in unsren Kirchen und Gemeindehäusern. Damit stellen wir uns auf eine längere Zeit der Coronapandemie ein. Vielleicht wird es ja auch zur Gewohnheit, sich bein Betreten eines öffentlichen Gebäudes die Hände zu desinfizieren. Dann werden wir diese Ständer auch brauchen, wenn wir alle gegen Corona geimpft sind.

03.06.20

Mich beschäftigen die Rassenunruhen in den USA. Da geht es nicht nur im Diskriminierung wegen der Hautfarbe. Diese Menschen, die da protestieren, sind dem Coronavirus ohne Krankenversicherung schutzlos ausgeliefert. Die Massenarbeitslosigkeit wegen der Coronamaßnahmen trifft sie mit voller Wucht. Und ihre gesellschaftliche Position wird durch einen Mangel an Bildungschancen für Generationen zementiert. Wir können froh sein, dass unser Staat für sozialen Ausgleich sorgt und Daseinsfürsorge für alle betreibt. Es lohnt, sich dafür einzusetzen, dass es so bleibt. - Der Coronavirus setzt Gesellschaften unter Druck. Bei dem, was dabei herauskommt, sieht man, was in einer Gesellschaft steckt. In unserer Gesellschaft steckt auf jeden Fall viel Gutes. Und der christliche Glaube, der in gesellschaftliche Institutionen einfließt, gehört für mich definitiv dazu.

27.05.20

Die Stadt Siegen erlaubt wieder Trauerfeiern in der Friedhofshalle - mit maximal 20 Personen. Die Trauernden halten sich an die Regeln. Sie sitzen in der Trauerhalle auf den vereinzelten Stühlen weit entfernt voneinander und mit Mundschutz. So ist es auch auf dem Andachtsplatz im Friedhofswald. Wenn dann aber der Trauerzug zum Grab geht und alle am Grab stehen, rücken sie zusammen wie eh und je. Das ist natürlich Gewohnheit. Es entspricht aber auch einem menschlichen Bedürfnis im Angesicht des Todes.

21.05.20

Heute am Himmelfahrtstag gibt es einen großen Freiluftgottesdienst an der Christuskirche - mit Abstand und strahlendem Sonnenschein.

17.05.20

Wir haben einen Gottesdienst gefeiert, der mit unserer Partnergemeinde in Tumbi,Tansania, abgestimmt war. Es ging um Corona. Wir hatten uns auf einen gemeinsamen Predigttext geeinigt, uns über unsere Gedanken dazu verständigt und ein Gebet aus Tumbi gemeinsam gebetet. Das war eine Premiere, zumal wir nur eine Woche für die Abstimmung und Vorbereitung gebraucht haben.

16.05.20

Ich gieße wieder unsere Neuanpflanzungen am Gemeindezentrum Haardter Kirche. Mir fällt auf, wie unglaublich trocken der Boden ist. Seit vielen Wochen hat es kaum geregnet und das, obwohl wir März, April und Mai hatten. Man kann Liter um Liter auf die Erde gießen und sie durchfeuchtet kaum. Hier kündigt sich eine viel größeren Veränderung an, als es Corona sein wird.

13.05.20

Im Fliedner-Altenheim sind persönliche Besuche mit strengen Sicherheitsvorkehrungen wieder möglich. Die Andachten sind in Eigenregie über die Lautsprechenanlage des Hauses weiter gehalten worden. Jetzt können auch Seelsorger von außen das Haus auf diese Weise wieder versorgen.

12.05.20

Wir arbeiten an einem Konzept für den Wiederbeginn des Kirchlichen Unterrichts in unseren Räumen. Ähnlich wie die Schulen müssen wir bestimmten Anforderungen genügen und auf der anderen Seite etwas entwickeln, was den Anforderungen des KU und den Jugendlichen entspricht. Immerhin, wir schaffen eine weitere Gelegenheit, wo sich Menschen in unserer Gemeinde real begegnen können.

11.05.20

Unterhalb der Haardter Kirche wird jetzt der Park gestaltet. Mit den vorhandenen Bäumen gestalten die Gärtner eine kleine Oase  Es entsteht ein Weg aus Holzschnitzeln. Jetzt kann man mit Genuss rings um das Gemeindezentrum Haardter Kirche spazieren gehen.

10.05.20

Wir halten die ersten Gottesdienste nach Ausbruch der Coronakrise. Strenge Auflagen lassen uns Abstand halten, Masken tragen und verbieten das Singen. Dennoch ist es ein gutes Gefühl, wieder einen Gottesdienst zu erleben und Gottes Wort in der Gemeinde zu hören. In der Christuskirche wird der neue Vikar, Olliver Kallauch, der Gemeinde vorgestellt.

07.05.20

Ich frage mich, was von dem, was wir uns jetzt angewöhnen, zu tun, nach zwei Jahren noch da sein wird. Wird es dann eine neue Gewohnheit sein, Atemschutz zu tragen? Werden dann Desinfektionsgelegenheiten in allen möglichen Gebäuden stehen wie vor einiger Zeit nur in Krankenhäusern und Pflegeheimen? Wird sich unser Reinlichkeitsgefühl und -Bedürfnis verändert haben? Auch gegen das Anlegen von Sicherheitsgurten und das Aufsetzen von Fahrradhelmen gab es erst Vorbehalte. Heute ist es selbstverständlich. So wird die Atemmaske vielleicht zum normalen Ausgeh-Accessoire werden.

06.05.20

"Lockerung" ist das Wort dieser Tage. Friseure öffnen wieder, Geschäfte, Dienstleister. Menschen strömen wieder in die Einkaufszentren. Schulen bereiten sich auf weitere Schüler vor. Überhaupt sind wir als Kirchengemeinde sehr beschäftigt, alle Materialien zu besorgen, die für die Auflagen von Gottesdiensten und anderen Veranstaltungen nötig sind. Hand- und Flächendesinfektion, Einmalhandschuhe, Portionierer für die Mittel, Spuckschutz, all das ist ausverkauft und schwer zu bekommen oder überteuert. Noch schwieriger wird es wahrscheinlich, wenn die Restaurants öffnen. Insgesamt ist es allerdings eine Wohltat, wieder etwas zu dürfen und immer mehr seiner Wege gehen zu können.

04.05.20

Am Gemeindezentrum Haardter Kirche sind Bäume gepflanzt worden. Damit haben wir die Ersatzpflanzungen für die gefällten Kastanien vorgenommen. Zugleich entsteht unterhalb der Haardter Kirche ein kleiner Park. Bäume geben Hoffnung. Und sie sind lebendige Zeugen, die das, was wir heute tun, in die Zukunft tragen.

02.05.20

Die Öffnung des Lebens macht sich am heutigen Samstag im Einkaufszentrum bemerkbar. Sogar der Wochenmarkt findet wieder statt. Wie losgelassen strömen die Leute herbei. Die Maske vor Mund und Nase irritiert und stört. Und mancher verhält sich in dieser Gefühlslage aggressiver als sonst. Es gibt aber auch Solidarität. Eine neue Normalität entsteht. - Es ist einfach ein schöner Tag mit Regen und Sonne, an dem man sein Leben spüren kann.

30.04.20

Das ökumenische Gebetsläuten erschallt heute zum letzten Mal von unseren Kirchen, da ab Mai wieder öffentliche Gottesdienste gefeiert werden können.

29.04.20

Das Presbyterium tagt zum ersten Mal seit Wochen wieder. Wir verteilen die Rollen für die neue Legislaturperiode und beraten über die Fortführung der kirchlichen Arbeit unter den neuen Bedingungen.

28.04.20

Es hat zum ersten Mal seit vielen Wochen ein wenig geregnet und das, obwohl wir April haben. Fast hätten wir vergessen, dass es noch viel größere Katastrophen gibt als die Corona-Pandemie: Klimawandel, Armut und Hunger, Krieg und Unterdrückung. Katastrophal sind auch die Krankheiten des Wohlstandes, die viele sich ihr Leben lang selbst zufügen. Corona ist nur näher und manche fühlen ihr Leben davon unmittelbar bedroht. Wie sähe unsere Welt aus, wenn wir die größeren Katastrophen so entschieden bekämpften wie die Corona-Pandemie?

27.04.20

Ab Mai sind reale Gottesdienste wieder unter Auflagen erlaubt. Wir beraten, wie wir den Hygiene-Anforderungen gerecht werden können.

Am Gemeindezentrum Haardter Kirche wird gepflanzt. Das ist der Startschuss für die Neugestaltung der Grünanlagen rings um die Kirche. Man kann das auch symbolisch verstehen: Es beginnt Neues zu wachsen!

26.04.20

Unsere Kirchengemeinde schafft es erstmals, einen vollständigen Gottesdienst als Video in guter Qualität zu produzieren und ins Internet zu stellen. Es ist ein gemeinsamer Erfolg von Hauptamtlichen und normalen Gemeindegliedern.

25.04.20

Die Anspannung in den Familien wächst auch deshalb, weil die Einzelnen dem, was sie gerne tun, nicht mehr nachgehen können. Bestimmte Sportarten oder Hobbies können ja wegen der Beschränkungen nicht mehr ausgeübt werden. Es fehlt der Ausgleich, um die seelische Balance halten zu können. Und es braucht Zeit, bis sich etwas Vergleichbares unter den neuen Bedingungen gefunden hat.

Dieser Zustand muss nicht anhalten. Es finden sich auch neue Projekte, die einen inspirieren können und innerlich befriedigen. Das ist aber auch nötig, da die Bedingungen der sozialen Distanzierung noch lange anhalten werden,

23.04.20

Die Wiedereröffnung der Geschäfte und Schulen wirkt nicht nur befreiend. Es verstört auch, die Maßnahmen zum Abstandhalten zu erleben und selber mit zu vollziehen. Wie wird es erst sein, wenn wir nächste Woche alle mit Mundschutz einkaufen müssen? Mancher durchforscht das Internet eingehend nach Anweisungen und Ideen, wie man sich auf dien neuen Bedingungen einstellen soll.

22.04.20

Endlich hat ein Gespräch der Landeskirche mit der Landesregierung stattgefunden, wie es mit unserem kirchlichen Leben weiter gehen soll. Ab 3. Mai können wieder Gottesdienste unter Auflagen stattfinden. Größere Veranstaltungen sollen bis Ende August ausgesetzt sein. Erfreulicherweise hat sich auch der Landrat für eine Wiederaufnahme der Gottesdienste eingesetzt. Wir fangen also langsam wieder an, real als Kirche zu leben.

21.04.20

Die Geschäfte öffnen wieder und es gibt erste Schritte zu eine Normalisierung des Lebens. Allerdings sind die Restaurants, die Hotels, der Tourismus, Sportevents und jegliche Form von Großveranstaltung nach wie vor geschlossen und verboten. Für die Eigentümer dieser Geschäfte wird das zu einer existenzbedrohenden Belastung.

Der Flüchtlings-Frauentreff beginnt Schutzmasken zu nähen. Sie sollen auch verkauft werden.

20.04.20

Wir haben wieder Videokonferenz mit dem Leitungsteam. Gerade in dieser Zeit des Kirchenjahres gibt es viele wichtige Feste wie die Konfirmationen. Es ist vollkommen unklar, wie wir das alles nachholen können. Zusätzlich wird uns bewusst, wie langfristig wir normalerweise planen. Vieles wird ein halbes Jahr im Voraus in Planung genommen, weil alle sich darauf einstellen müssen und die Gebäude bereit stehen müssen. Unsere kirchliche Arbeit lebt auch vom gewohnten Rhythmus. Dementsprechend ist es schwierig, nun den großen Ereignissen kurzfristig einen neuen Platz zu geben.

19.04.20

Wieder haben wir Sonntag und es gibt keinen echten Gemeindegottesdienst in Weidenau. Ich finde das unheimlich. Die versammelte Gemeinde ist für mich eine Institution - auch für die größere Gemeinschaft der Menschen am Ort. Hier wird Gottes Wort verkündet und für alle gebetet. Und beides hat schon seit Wochen aufgehört. Unheimlich finde ich auch, dass es deshalb keinen Aufschrei in der Öffentlichkeit gibt. Wie wichtig ist die Präsenz der Kirche wirklich?

17.04.20

Ich treffe einen Selbstständigen zufällig auf der Straße. Seine Firma läuft Gott sei Dank noch. Er sagt, es gehe ihm gut. Allerdings mache er sich Sorgen und er könne schlecht schlafen. Vielleicht sei diese Krankheit eine Strafe dafür, dass man alles so hinnimmt und einfach vor sich hin lebt. Und dann sagte er: "Wenn man gläubig ist, ist das vielleicht anders. Dann kommt man besser zurecht." Ich streite das zunächst ab und meine: "Hier geht es nicht um Strafe und ich vertraue hier auf die Wissenschaft und die Vernunft." Ich füge noch hinzu: "Vielleicht ist diese Krise auch für etwas gut. Die Welt lernt doch, dass sie nur gemeinsam überleben kann. - Nur einige Politiker sehen das anders."

Als ich später darüber nachdachte, kam ich zu einem anderen Schluss. Es ist gewiss nicht eine allgemeine Gläubigkeit, die einen mit solchen Krisen besser leben lässt. Das wäre Aberglaube und ein blindes Vertrauen auf Wunder. Ein solcher Schutzengel-Glaube lenkt außerdem davon ab, dass wir für viele Unglücke selber verantwortlich sind. Dennoch bin ich persönlich von der Corona-Pandemie überhaupt nicht beunruhigt. Vielleicht liegt das an den Infektions-Krankheiten, die ich schon überstanden habe. Vielleicht liegt es an meiner grundsoliden Lebenssituation. Gewiss liegt es aber auch an dem großen Fundus biblischer Geschichten, die ich kenne. Diese biblischen Geschichten handeln oft von Krisen. Und das Volk Gottes hat sie überlebt und daraus gelernt. Nicht, dass Gott sie immer gerettet hätte. Viele sind gestorben. Aber die, die überlebten, und deren Nachkommen haben gelernt und konnten ihr Leben besser aufstellen. Und es gab auch immer wieder positive Überraschungen und neue Hoffnung, mit der keiner gerechnet hatte. Dieser Glaube, der auf einer langen Geschichte der Gläubigen fußt, gibt mir die nötige Resilienz in der heutigen Krise. - Etwas viel, um es auf der Straße mal schnell zu erklären.

14.04.20

Wir machen uns Gedanken darüber, wie wir vorsichtig und möglichst erlaubt das kirchliche Leben wieder aufnehmen können. Auf jeden Fall soll das Presbyterium in der übernächsten Woche tagen. Auch Gottesdienste müssten mit Abstandhalten möglich sein. Die Kirchen sind ja groß genug, um sich da aus dem Weg zu gehen.

12.04.20

Es ist Ostersonntag und wir können nicht in die Kirche gehen. Auch das Osterfrühstück und der Osterbrunch müssen ausfallen. Kein Ostereiersuchen mit den Kindern an der Kirche. Heute wird für die gewohnheitsmäßigen Kirchgänger besonders schmerzlich spürbar, dass es keine realen Gottesdienste gibt. Fernseh- und Internetgottesdienste sind kein Ersatz dafür, dass Christen körperlich und gleichzeitig zusammenkommen in der analogen Welt.

Wir haben einen Ersatz gefunden. 09.30 - 09.45 h haben die Glocken an der Haardter Kirche und an der Christuskirche geläutet. Eine kleine Gruppe hat sich dazu vor der Kirche versammelt zusammen mit einigen Ostereiern, einem geschmückten Kreuz und Osterglocken. Als es wieder still war, haben wir die Ostergeschichte vorgelesen, einige Worte dazu gehört und "Christ ist erstanden" gesungen. Diese kleine Feier auf dem Kirchplatz mit körperlichem Abstand aber gemeinsam war schön. Wir werden uns ein Leben lang daran erinnern.

11.04.20

Heute habe ich den Damen aus unserem Frauengesprächskreis, die sonst auch immer in die Kirche gekommen sind, einen Ostergruß und unsere Predigten nach Hause gebracht - eine Idee einer anderen Frau aus unserer Gemeinde. Die alten Damen haben sich sehr gefreut, dass ihre Kirche in diesen Kontaktsperre-Zeiten an sie denkt.

Bläser aus unserer Kirchengemeinde haben heute vor dem Sophien-Altenheim Trompete gespielt. Die Bewohnerinnen und Bewohner standen an den Fenstern und auf den Balkonen.

09.04.20

Heute, am Gründonnerstag, bieten wir erstmals ein virtuelles Mitmach-Tischabendmahl an. Pfr. Hellweg hat es ausgearbeitet und dann aufgenommen. Mit der Audiodatei und dem eingestellten Text können Einzelne oder Familien zuhause mitfeiern.

08.04.20

Heute habe ich mich im Fliedner-Pflegeheim erkundigt. Alle sind bisher vom Virus verschont geblieben und guter Dinge. Man trägt Schutzmasken zur Vorbeugung. Die erforderliche Ausrüstung ist vorhanden. Und die Diakonie hat einen Plan ausgearbeitet, wie man vorgehen will, falls Corona in den Häusern ausbricht.

Die Kontaktsperre belastet die Bewohner des Hauses. Jeder kann aber telefonieren. Manchmal treten Bewohner an ihr Fenster und winken ihren Angehörigen draußen zu. Manche der Hochbetagten haben sogar ein Smartphone und kommunizieren über Videoschalte mit ihren Lieben.

07.04.20

Einkaufen wird zu einem Hindernislaufen. Die Vorkehrungen der Geschäfte zum Abstandhalten werden immer ausgefeilter. So gibt es jetzt eine Schlange distanzhaltender Menschen vor dem Obi, die nach und nach hineingelassen werden. In anderen Geschäften ist es ähnlich.

06.04.20

Heute tagt das Leitungsteam erstmals per Videokonkferenz. Es geht gut,nachdem einige Hindernisse aus dem Weg geräumt wurden.

Unser neuer Vikar stellt sich auf der Internetseite per selbstgemachtem Video vor. - auch eine Premiere!

Der Parkplatz unterhalb des neuen Gemeindezentrums wird gepflastert. Jetzt hat die Haardter Kirche erstmals seit 130 Jahren einen eigenen Parkplatz!

03.04.20

Das Leitungsteam unserer Kirchengemeinde übt Videokonferenz. (Besser jetzt als nie.) Am Montag soll so die erste Team-Besprechung erfolgen.

02.04.20

Manche Menschen, die ich spreche, sind sehr beschäftigt. Die Kreativen von uns haben neue Projekte angefangen, die zu den neuen Bedingungen passen. Die anfängliche Depression unter der Kontaktsperre scheint neuem Elan zu weichen.

01.04.20

Wir stellen eine Video-Posaunen-Konferenz in denCoronablog ein. - Kein Aprilscherz!

Das neue Presbyterium nimmt seine Arbeit auf - Leider nur digital. Eine Einführung im Gottesdienst muss warten.

Ab heute hat unsere Kirchengemeinde wieder einen Vikar: Oliver Kallauch. Er wird betreut von Pfr. Martin Hellweg.

31.03.20

Heute kam spontan ein Fotograf der Siegener Zeitung in die Haardter Kirche und wollte sie von innen fotografieren. Er hat sich für meine Kirchenführung interessiert.- Gut, dass wir beide wegen Corona viel Zeit hatten.

30.03.20

Heute hatte ich wieder eine Beerdigung unter freiem Himmel mit allen dazugehörigen Auflagen. (s.21.03.20) Diese Art der Beerdigung unterscheidet sich nicht wesentlich von einer normalen Bestattung ohne Halle. Allerdings wirkt die körperliche Distanz dem Bedürfnis entgegen, sich in der Trauer Beistand zu gewähren. Und das Virus ist schon auch als mögliche Gefahr immer mit anwesend. Das lenkt davon ab, dem Verstorbenen die letzte Ehre zu geben und seiner zu gedenken. - Vielleicht kehrt die nötige Andacht zurück, wenn wir uns an die neuen Umstände gewöhnt haben.

29.03.20

Wieder ein Sonntag ohne öffentlichen Gottesdienst mit versammelter Gemeinde. Das  empfinde ich als unheimlich. Da helfen auch keine digitalen Angebote und kein Glockengeläut und kein Fernsehgottesdienst.

28.03.20

Arbeit ist auch sinnstiftend. Das merkt man in diesen Tagen, wo viele zuhause bleiben müssen, statt wie gewohnt ihrer Arbeit nachzugehen. Gott sei Dank bekommen die meisten ihr Gehalt weiter, obwohl sie nichts Echtes dafür leisten dürfen.

Heute veröffentlichen wir eine Predigt von David Mushi, einem Gastpastor aus Tansania, der in Geisweid stationiert ist. Morgen hätte er in unseren Kirchen den Gottesdienst gehalten. Es wäre eine Premiere gewesen. - Schade.

27.03.20

Eine Dame aus unserem Frauengesprächskreis hat sich Schutzmasken aus einem alten Betttuch von einer Schneiderin nähen lassen. Damit kann sie beruhigt einkaufen gegen. - Gute Idee! 

26.03.20

Die Ruhe hält an. Man gewöhnt sich daran und beginnt zu entdecken, was wirklich wichtig ist.

In der Kirchengemeinde werden Reparaturen ausgeführt und die Verwaltung auf den Stand gebracht. Weil das Büro gerade in das neue Gemeindezentrum gezogen ist, können wir diese Zeit gut gebrauchen.

25.03.20

Die Menschen halten sich an die Kontaktsperre. Die Straßen sind leer. Einige gehen spazieren oder fahren Rad - immer schön mit Abstand. Einige haben Angst, sich anzustecken. Alle Regelungen sind getroffen. Die Bevorratungseinkäufe sind gemacht, das Haus ist geputzt, der Garten gepflegt, kleine Reparaturen ausgeführt, das Liegengebliebene erledigt, das Internet ausgelesen .... Ruhe ... Der Mensch begegnet sich selbst. Die innersten Gefühle kommen zum Vorschein und kriechen aus der Tiefe empor. Ohne Alltag gelingt es nicht mehr, sie zu überdecken und zum Schweigen zu bringen. Die allgemeine Verunsicherung  und die Vereinsamung verstärken das, was ans Licht kommen will.

24.03.20

Die Uhrzeit für das tägliche Gebetsläuten wird auf 19.30 h geändert. Eltern hatten sich wegen der Ruhestörung zur späteren Zeit beschwert.

Kassiererinnen in den Geschäften, die noch geöffnet haben, äußern Angst vor Infektionen.

Die ersten wirtschaftlichen Konsequenzen der öffentlichen Kontaktsperre werden deutlich: Kurzarbeit für viele Angestellte, 0 Einnahmen bei Selbstständigen, Einkommenseinbußen bei Mini-Jobbern. Existenzangst macht sich breit.

Manche Geschäfte öffnen die Hintertür.

23.03.20

Das Leben geht zu den neuen Bedingungen der gerade verordneten Kontaktsperre weiter. Überall beginnen die Menschen, zu putzen, zu reparieren, zu ordnen und aufzuräumen. So geschieht es auch in unserer Kirchengemeinde.

22.03.20

Unter Mitwirkung von Dr. Mathias Scheer wird eine ganze Orgelvesper in der Haardter Kirche aufgenommen und online gestellt.

21.03.20

Trauerfeiern werden auf Anordnung der Stadt draußen am Grab abgehalten. Maximal 20 Personen dürfen teilnehmen. Körperlicher Abstand ist einzuhalten. Alle müssen sich in eine Anwesenheitsliste eintragen.

Auf unserer Internetseite erscheint die erste digitale Predigt. Jeden Sonntag soll eine neue folgen.

20.03.20

Alle katholischen und evangelischen Kirchen im Siegerland beginnen ein tägliches Gebetsläuten um 20.30 h. Die Initiative kam vom katholischen Dechant Karl-Hans Köhle und stößt auf viel Resonanz. Sogar einige Muslime finden das gut.

Die Landeskirche passt die Arbeitsweise der Presbyterien an die Gegebenheiten an. Die neu gewählten Presbyteriumsmitglieder legen ihr Gelöbnis nun schriftlich ab. Die Tagungsweise soll mit digitaler Kommunikation erfolgen. Vorsitzende und Kirchmeister werden von ihrem Recht, Eilbeschlüsse zu fassen, verstärkt Gebrauch machen.

19.03.20

Die Öffentlichkeitsreferentin des Kirchenkreises, Jamin Maxwell-Klein, beginnt die vielfältigen digitalen Initiativen der Kirchengemeinden auf der Kirchenkreis-Homepage zu sammeln. Ihr fällt jetzt für die Kommunikation der Kirche im Siegerland eine zentrale Rolle zu.

18.03.20

Wir eröffnen unseren Coronablog, in dem Gemeindeglieder Gedanken, Bilder und Töne einstellen können. Spontan werden einige Dokumente zusammengetragen und die Internetseite wird von vielen besucht.

Die Kindertagesstätten schließen fast ganz. Nur für die Kinder von Eltern, die während der Epidemie unbedingt arbeiten müssen, gibt es eine Notbetreuung.

Das Kreiskirchenamt schließt für die Öffentlichkeit. Unser Gemeindebüro macht es ebenso. Es wird allerdings weiter gearbeitet.

17.03.20

Wir stellen unsere Maßnahmen anlässlich der Corona-Epidemie online. Bis 19.04.20 ist zunächst alles abgesagt. Im Hintergrund arbeiten wir weiter. Das Internet wird als Kommunikationsmedium immer wichtiger.

16.03.20

Überall tagen Krisenstäbe, um angemessene Maßnahmen für den eigenen Verantwortungsbereich zu entwickeln. Das Geschieht auch in unserer Kirchengemeinde. Wir beschließen in Übereinstimmung mit den behördlichen Anordnungen, die Kirchen und Gemeindehäuser zu schließen. Das Gemeindebüro arbeitet weiter. Seelsorge wird eingeschränkt. Beerdigungen finden weiter statt.

Die Bautätigkeit am Gemeindezentrum Haardter Kirche geht weiter. Der Vorplatz der Kirche wird fertig gestellt, der Parkplatz und die Wege nehmen Form an. Draußen ist in diesen Zeiten gut Arbeiten.

15.03.20

Unsere letzten beiden Gottesdienste in Haardter Kirche und Christuskirche. Wir feiern ein letztes Abendmahl in kleiner Runde.

13.03.20

Ich befrage Hochbetagte, ob Sie den neuen Virus fürchten. Sie blicken zuversichtlich in die kommende Krisenzeit, weil sie schon viel überstanden haben und den Tod nicht fürchten.

13.03.20

Nach und nach werden alle Veranstaltungen, Gruppen und Kreise abgesagt.

12.03.20

Gottesdienste in den Altenheimen und Krankenhäusern werden eingestellt, um Infektionen zu verhindern.

Die Landeskirche richtet eine Corona-Hotline ein.