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Mit Herz und Waffeleisen

konfiback500Konfirmandinnen backen Waffeln im Café Patchwork

Zu einer freiwilligen Aktion trafen sich einige Konfirmandinnen im Café Patchwork, den Räumen des Tagesaufenthalt der Wohnungslosenhilfe. Einen Samstagnachmittag lang buken sie Waffeln für die Besucher und Besucherinnen des Cafés. Dafür hatten die Mädchen fünf große Schüsseln Teig zu Hause vorbereitet und dazu Puderzucker, Zimt, Kirschen und reichlich Sahne mitgebracht. Die Besucherinnen und Besucher waren begeistert von den leckeren Waffeln und die fünf fleißigen Bäckerinnen hatten auch viel Freude bei ihrem Einsatz. Gutes Tun macht Spaß!

 

In Erinnerung an die Opfer der Reichspogromnacht 1938

Konfirmandenaktion am 9. November 2019

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In der Nacht von dem 9. auf den 10. November 1938 wurden in Deutschland und Österreich organisierte Überfälle auf jüdische Geschäfte sowie Synagogen verübt. Im Rahmen der Überfälle wurden über 1.400 Synagogen, Betstuben und sonstige Versammlungsräume sowie tausende Geschäfte, Wohnungen und jüdische Friedhöfe zerstört.

Auch in Siegen wurden solche Verbrechen verübt, allerdings wurde die Siegener Synagoge erst einen Tag später (am 10. November zur Mittagszeit) durch Brandstiftung zerstört.

Um unseren Respekt gegenüber den Opfern des Holocaust zu zeigen, besuchten wir, die Konfirmanden 2020 gemeinsam mit unserer Pfarrerin Antensteiner, am 9. November das Aktive Museum Südwestfalen. Dieses befindet sich in der Siegener Oberstadt auf den Grundmauern des alten Luftschutzbunkers welcher sich wiederum auf dem Platz der 1938 zerstörten Synagoge befindet.

Karl Barth - „Kirchenvater des 20. Jahrhunderts“

 karl barth640Er stellte sich gegen Adolf Hitler, protestierte gegen die Wiederaufrüstung der Bundesrepublik und warnte vor einer geistlosen Konsum-Gesellschaft. Der streitbare Schweizer Karl Barth war jahrzehntelang die mutigste und prägnanteste Stimme des Protestantismus. Vor 50 Jahren, am 10. Dezember 1968, starb der „Kirchenvater des 20. Jahrhunderts“ im Alter von 82 Jahren in seinem Geburtsort Basel.

Barth – unter anderem Theologieprofessor in Bonn, Göttingen und Münster – polarisierte sein Leben lang, vielen galt er als unbequemer Störenfried. In seinen späten Jahren warf man ihm zu wenig Distanz zum Kommunismus vor. Schweizer Politiker gingen auf Abstand. Viele erinnerten sich wieder an den jungen Barth, den unbequemen „roten Pfarrer“, der ab 1911 in der kleinen Bauerngemeinde Safenwil im Aargau Arbeiter im Kampf für bessere Arbeitsbedingungen und Löhne unterstützt hatte.

In vielen Auseinandersetzungen agierte Barth „geradezu draufgängerisch“, schrieb die Theologieprofessorin Christiane Tietz in ihrer in diesem Jahr erschienenen Biografie über den Schweizer Gelehrten: „Wenn er es für nötig hielt – und das war oft der Fall – legte er sich unerschrocken mit den politisch und kirchlich Mächtigen an.“